Ender’s Game – Virtuelles Filmauto von Audi

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Virtuelle Vision: Audi fleet shuttle quattro fuer den Film ?Ender?s Game?

Premiere bei Audi: Zum ersten Mal gibt es einen Audi rein virtuell in einer Hollywood-Produktion. Mit dem Audi fleet shuttle quattro entwarf das Audi Design Team ein fiktives Filmauto speziell für die Produktion von „Ender’s Game”. Doch die preisgekrönte Romanvorlage – und vor allem der Autor – sind nicht unumstritten.

Audi setzt die Mission Hollywood konsequent fort. Nach “Wolverine” ist ein Modell des  Autobauers aus Ingolstadt jetzt auch in “Ender´s Game – Das große Spiel” zu sehen: Das Audi fleet shuttle quattro.

Noch nie was vom fleet shuttle quattro gehört? Kein Wunder: Das Fahrzeug existiert nur virtuell und wurde als fiktives Filmauto vom Audi Design Team extra für die Produktion von “Ender´s Game” entworfen. Gemeinsam mit dem Studio Summit Entertainment entwickelten die Audi Designer ein Fahrzeug das sich in die Zeit und die futuristisch-militärische Umwelt des Films einfügt.

Weil der größte Teil der Handlung im Weltall spielt hat das fleet shuttle quattro nur drei kurze Auftritte, die allesamt so kurz sind, dass man als Erwachsener kaum registriert, wie die Designphilosophie und die Markenwerte von Audi an einem virtuellen Fahrzeug umgesetzt wurden. Erst ein Blick auf die Entwurfskizzen und Bilder zeigt, wie die Designer Anspruch und Vision zusammengebracht haben.

Im Gegensatz zu Erwachsenen, arbeiten die Augen von Kindern und Jugendlichen mit einem höheren Durchsatz an Bildern. Das merkt man, wenn man mit ihnen den Film ansieht: Während Erwachsene gerade noch die schnittige Form von Harrison Fords Dienstwagen wahrnehmen, erahnen Jugendliche bereits die Marke und würdigen das Design mit “Aaahs” und “Oooohs”.

Um Kinder und Jugendliche dreht sich auch die Handlung des Films: Im Zentrum steht der etwa 12 jährige, hochbegabte Andrew Wiggin genannt Ender, der auf einer Erde zuhause ist, die 70 Jahre zuvor einen verheerenden Angriff von insektenartigen Aliens (Formics) überlebt hat. Die Angst vor einem erneuten Angriff beherrscht seitdem das Leben der Menscheit. Es wird nach einem Anführer gesucht, der die IF (Instellare Flotte) gegen die Formics zu Sieg führen kann. Colonel Hyrum Graff (gespielt von Harrison Ford), glaubt dieses militärische Genie in Ender, der eine genetische Auftragsarbeit der Regierung ist,  gefunden zu haben.
Der Junge wird in eine Militärschule geschickt, um dort das Kriegshandwerk zu erlernen. Seine Fähigkeiten sollen bei einem Angriff auf den Heimatplaneten der Aliens den Sieg der Menschheit sichern. Als Ender zu seiner “Abschlußprüfung” antritt, glaubt er es handele sich um die Simulation eines Überfalls auf den Planeten der Formics. Doch die Führung der IF hat ihm tatsächlich das Kommando über die gesammte Flotte übertragen. Erst nachdem er die Welt der Aliens vernichtet hat, eröffnet man ihm, dass das alles kein Spiel sondern Realität war. Ender, der bereits vor dem Angriff auf die Außerirdischen am Sinn der Mission gezweifelt hatte, erkennt, dass er einen schweren Fehler begangen hat. In einer Höhle auf einem der ehemaligen Alien-Planeten begegnet er einem der letzten Überlebenden der insektoiden Spezies, der ihm die Larve einer Königin gibt. Ender nimmt sie an sich, steigt in ein Raumschiff und macht sich auf die Suche nach einer neuen Welt, in der die Königin schlüpfen und eine neue Kolonie gründen kann.

Der Military-Science-Fiction-Roman von Orson Scott Card erschien 1977 zunächst als Kurzgeschichte und 1985 als  Roman. Noch im selben Jahr wurde Ender´s Game mit dem Nebula Award und 1986 mit dem Hugo Award als bester SciFi Roman ausgezeichnet. Trotz der Preise und der großen Beliebtheit des inzwischen umfangreichen “Ender Universums” bei US-Jugendlichen, sorgt das Werk von Cart immer noch für Diskussionen. Seine Kritiker werfen ihm vor, einen Menschen konstruiert zu haben, der unschuldig bleibt, obwohl er einen Völkermord begeht.

Auch in Deutschland sorgt der Film, der erst vor wenigen Tagen in die Kinos kam, für Wirbel in Webforen und Kommentarspalten. Abgesehen von der (berechtigten) Kritik über einen langweiligen Film, dem die 110 Millionen Produktionskosten nicht anzusehen sind ist vor allem der Autor des Romans Orson Scott Card ziemlich umstritten. Card, der sich politisch engagiert, gilt als stramm rechts-konserativ und provoziert immer wieder mit deftigen Sprüchen zu Themen wie Krieg und Homosexualität. Inzwischen haben die Produktionsfirma, der Regisseur und selbst Harrison Ford sich öffentlich von den Aussagen des Autors distanziert und betonen, dass Ender´s Game familientaugliche Unterhaltung biete.

 

 

 

 

 

One comment

  1. Karsten L.

    Ich finde das so schade, dass sich solche Ikonen wie Harrison Ford und Sir Ben Kingsley für so eine Gurke hergeben. Das haben doch beide eigentlich nicht nötig – sollte man jedenfalls meinen. Aber es stimmt: Dafür macht der Wagen wenigstens einen guten Eindruck, ich mag nicht nur die flache Form, sondern auch das zurückgenommene Design. Passt!

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